Generationengerechtigkeit setzt tragfähige öffentliche Finanzen voraus, denn eine zu hohe Verschuldung engt die Handlungsmöglichkeiten künftiger Generationen ein. Für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger ist es aber oft verlockend, Defizite zu machen. Im Föderalismus kann sich diese Defizitneigung verstärken, wenn Entscheidung, Finanzierung und Haftung auseinanderfallen. Der Beitrag zeigt drei Reformfelder: Schlupflöcher in Fiskalregeln schließen, kommunale Verschuldung wirksamer begrenzen und Ländern mehr finanzielle Eigenverantwortung einräumen.